Die Gruppe „Emanzipatorischer Progress Mittleres Erzgebirge“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, der gegenwärtigen Gesellschaft, sich kennzeichnend durch Ausbeutung, Unterdrückung und Überwachung, einen emanzipatorischen Impuls zu offerieren.
Dabei richtet sich eine permanente radikale Kritik an – in einem kapitalistischen Nationalstaat für normal befundene – patriarchale Zustände, deren Auswüchse sich in faschistischen oder sexistischen Gewalttaten äußern.

Diese Verbrechen sind jedoch nur Oberflächenerscheinung, erzeugt von einem System, das kapitalistisch bedingtes Konkurrenzdenken suggeriert, um einen möglichst hohen Profit einzustreichen und die Menschen, sowie Gebrauchsgegenstände zu Waren macht. Daher muss es zur unabdingbaren Grundaufgabe einer jeden antifaschistischen Aktion werden, gegen den Kapitalismus und sein destruktives Potential anzukämpfen und so Natur, Umwelt und die darin existierenden nichtmenschlichen und menschlichen Lebewesen von ihrem scheinbaren Zweck als Mehrwert produzierende Subjekte zu befreien.
Grundlage und gleichzeitig Regulierungsapparat zu dieser abstrakten Form der Ausbeutung ist ein Gewaltmonopol innehaltender Staat, welcher auf Basis eines bürgerlichen Bewusstseins zur Bildung einer Nation führt.
Darin sieht sich das Individuum Mensch selbst nicht als solches, sondern als Angehöriger einer dementsprechenden Nation und repräsentiert diese oft mittels eines Fremdenfeindlichkeit erzeugenden Nationalismus.

Das anzustrebende Moment ist daher die völlige Befreiung eines jeden Individuums bzw. die Ablehnung jeglicher repressiver Gewalt im Kampf gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Nationalismus,Nationalsozialismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Kapitalismus und anderer Formen der Diskriminierung oder Unterdrückung für eine freie, solidarische Gesellschaft selbstbestimmter Menschen in einer intakten Umwelt.




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