Über die deutschen Zustände in Zschopau und Umgebung

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volkssturm

„Ich würde niemals sagen: In Zschopau ist nichts los…“ (Klaus Baumann)

In der Tat: Es scheint als hätte Bürgermeister Klaus Baumann eine prophetische Eingebung gehabt, als er diese Zeilen gegenüber dem bürgerlich-provinziellen Zentralorgan „Freie Presse – Zschopau“ verlauten ließ. Nachdem das städtische Eventmanagement in Form von Volksfesten und Sportveranstaltungen nicht mehr ausreicht, um die Zschopauer Volksseele für kurze Zeit aus ihrem stumpfsinnigen Alltagstrott herauszuholen und der Einzelne der örtlichen Volksgemeinschaft in seinem Gefühl der schicksalshaften Selbstverdammnis in seiner Plattenbauwohnung vor sich hin siecht, da weder Bierstand noch allabendlicher Familienstammtisch ein kleinwenig Zuwendung und Selbstwertgefühl versprechen, kam der vermeintliche Hilfeschrei aus Schneeberg und Hellersdorf wie gerufen, um dem unterdrückten Volkszorn eine öffentliche Stimme zu verleihen.
Diese Stimme wird in der Kreisstadt Zschopau seit dem 11.11.2013 durch die –noch– Schreibtischtäter der Facebook-Seite „NEIN, zum Asylbewerberheim Zschopau“ zum Ausdruck gebracht und formiert sich zum geistigen Sammelbecken des Zschopauer Wutbürgertums und seines Anhangs. Dabei bildet diese Facebook-Seite nur einen weiteren Strang in einer Reihe von ähnlichen Accounts, die seit Hellersdorf aus dem Netz sprießen.

Hier können jene „Deutschen“ unter einer großen Anzahl Gleichgesinnter das öffentlich zum Ausdruck bringen, was ihnen bis dato nur im Kreise der Engsten gewährt wurde. Im Frust ihrer eigenen emotionalen Verwahrlosung werden die „kriminelle[n] , agressive[n] und hasssüchtige[n] ‚Flüchtlinge‘“5 zum Sündenbock für das eigene langweilige Dasein am Rand der deutschen Gesellschaft. Hierbei wird kein platter Vergleich, kein Klischee und keine Hetztirade ausgelassen, um Anklang in der (Online-)Gemeinschaft zu suchen und zu finden. Es werden Parallelen zum langsam verrottenden Freibad gezogen, dessen Sanierung der Aufnahme von hilfsbedürftigen Menschen vorgezogen wird, damit der letzte in der Stadt verbliebene Pimpf noch glücklich vom „Zehner“ springen kann. Doch eine notwendige thematische Auseinandersetzung ist in keinem Moment zu sehen. Eher gilt es mit einer gnadenlosen Vehemenz das „Feindbild Flüchtling“ aufrechtzuerhalten, um den bereits verängstigten Kleinbürger noch mehr Angst zu machen, damit er vielleicht die Flucht mit Mistgabeln und Fackeln nach vorn antritt.

HOME SWEET HOME…

Aber warum erfolgt die offene rassistische Mobilmachung vor allem in Zschopau, Schneeberg und anderen Provinzkäffern?

Genau wie andere erzgebirgische Ortschaften liegt Zschopau in der Peripherie der deutschen Gesellschaft. Seit Jahren glänzen die Ortschaften des Erzgebirgskreis mit negativen Zahlen in Sachen Demographie2. Die Wirtschaftskraft kann ohne einen weitreichenden Niedriglohnsektor nicht überleben und schon gar nicht im deutschlandweiten sowie internationalen Wettbewerb mithalten. Ebenso sind die Abwanderungsquoten, das wachsende Durchschnittsalter und die steigenden Arbeitslosenzahlen Wegweiser für das Aussterben einer Region und seiner Nester, die wenige Perspektiven für den einzelnen Menschen bieten. Es ist wie beim langsamen Volllaufen eines Schiffes: Wer nicht schon im sicheren Rettungsboot sitzt oder den Mut hatte vom Schiff zu springen, wird sich wohl damit abfinden müssen, allmählich mit unterzugehen. Die Menschen im Erzgebirge und in Zschopau sind augenscheinlich die Verlierer des aktuellen deutschen Wirtschaftserfolgs. Dabei bekommen sie in ihrem ganzen Wahn aus gefühlter Minderwertigkeit, vergessen zu werden, nicht mit, dass dieser Erfolg zum größten Teil auf den Kosten von Dritte Welt-Ländern und einigen südeuropäischen Staaten basiert und nicht Resultat ihrer vermeintlich harten Arbeit im Mindestlohnbereich ist. In ihrem daraus resultieren Selbstmitleid und der Angst gefangen, dass nichts für den „kleinen Sparer“ übrig bleibt, wird jeder dem ein Anteil am großen Kuchen möglich gemacht wird, als potentielles Feindbild gesehen. Dies betrifft den Hartz-IV Empfänger ebenso wie den Asylbewerber, wobei Ersterem noch das „Glück“ zukommt, zur deutschen Blutlinie zu gehören. Der Stadt Zschopau geht es folglich nicht anders als der Bordkapelle der Titanic, der nur allmählich die Lieder ausgehen, um vom nahenden Verschwinden im sozialen Nichts abzulenken. Sie ist ein grandioses Beispiel dafür, wie man die kommende Deklassierung noch unerträglicher macht, als es bereits für viele Menschen der Fall ist. Sämtliche kulturelle Alternativen für Jugendliche (Alter Kindergarten, Proberäume am Gräbel) wurden in den letzten 20 Jahren im Keim erstickt, als wollte die Kapelle gerade, dass das Untergehen schmerzlich wird und nicht der eine oder andere noch auf die Idee kommt, ein Leck zu flicken. Das Einzige was die Stadt in ihren letzten Atemzügen noch aufbringen kann, sind eine relativ erfolgreiche Volleyballmannschaft, öde Fußballspiele bei der BSG Motor (Hakenkreuz-)Zschopau, das alljährliche Enduro-Spektakel „Rund um Zschopau“, ein mehr oder weniger einladender Jugendclub und einige Festlichkeiten im Schloss Wildeck, die durch ein Publikum bestimmt sind, welchem man Nachts nicht im Dunkeln begegnen will – schon gar nicht als vermeintlicher „Uhiesschr“. Dass diese Situation auch Auswirkungen auf das Denken und Handeln der Einwohner hat, ist ebenso eine traurige Tatsache, wie logische Folge. Doch so lange die Menschen in Ruhe und Frieden ihrem fast unausweichlichen Schicksal entgegen fahren, braucht es keine großartigen Veränderungen im Spielplan. Die meisten haben sich mit der provinziellen Einöde, welche sie Heimat nennen, bereits arrangiert und wippen ohne Worte im Takt mit. Doch wenn die trügerische Ruhe gestört wird oder es nur die Idee dazu gibt, eine Variation im Spielplan einzubauen, kommen die Wutbürger in den Provinznestern wie Zombies aus ihrer Gruft gekrochen. In diesem Falle ist dies die Idee für eine Einrichtung zur Unterbringung von Asylsuchenden, welche die Totenruhe stört. Angetrieben durch rassistische Ressentiments will man den Flüchtlingen keine Teilhabe an ihr gewährleisten. Wo bereits Totenstarre und der Kampf um die letzten Leichentücher vorherrscht, kann ja auch keine Wärme mehr verlangt werden, vor allem wenn man das Grab nicht selbst mit ausgeschaufelt hat. So wird begleitet von Chopins Marche funèbre, der letzte Funke Humanität und menschliche Vernunft zu Grabe getragen und durch platten Rassismus und Wohlstandschauvinismus ersetzt. Abgelenkt durch die first-world-problems des Wutbürgers, der sich vielleicht nicht den teuren Markenjogurt leisten kann oder dessen wohlgenährtes Kind im Sommer eine halbe Stunde zum nächsten Freibad laufen muss, übersieht der „gemeine“ Zschopauer und sein Anhang die konkreten Umstände und Gewaltverhältnisse, die die Asylsuchenden in die unansehnliche erzgebirgische Provinz treibt, wenn sie nicht schon längst in Lampedusa verrotten, im Mittelmeer versunken oder sonst wo verkauft, erschossen oder verscharrt wurden. Der letzte Rest (im Fall Zschopau wären es maximal 1503 Menschen) , der sich glücklich schätzen darf vom deutschen Staat geduldet4 zu werden, wird dabei noch als Schmarotzer und krimineller Abschaum verunglimpft, weil er ein Mindestmaß an Lebensstandards zur eigenen Reproduktion zuerkannt bekommt. Damit noch nicht genug, wird dem Asylbewerber eine Art Luxusleben angedichtet, welches man scheinbar selbst ersehnt. Dabei wird nur vergessen, dass dieses Leben der Asylbewerber in Saus und Braus durch ein 6 Quadratmeterzimmer, meistens nicht mehr als 200 Euro im Monat und die Residenzpflicht begrenzt wird. Es ist kaum verwunderlich das in der scheinbaren Provinzidylle für den „gemeinen“ Ausländer kein Platz ist, da man seiner eigenen sozialen Abstiegsangst in Extremform spiegelbildlich gegenüber steht. Im Angesicht des Unbehagens seine Heimat mit Verwandten und Freunden auf Grund finanzieller, sozialer und wirtschaftlicher Not aufgeben zu müssen, klammert man sich nur mehr an sie. Dem Wutbürger in seinem ganzen Selbsthass fällt der Blick auf fremdes Leid schwer und den Weg der „Anderen“ zu einem Stückchen Sicherheit im Leben wird als willentliche Ausnutzung diffamiert. In diesem Sinne ist jeder Mensch schon zu viel, dem ein Paddel vom Rettungsboot entgegenhalten wird und wenn es nur für einen kurzen Moment der Fall ist.

WHERE IS MY MIND…

In den letzten Abschnitten wurde viel von Selbsthass, Angst und Minderwertigkeit gesprochen. Aber worauf basiert das geistige Fundament auf dem Hass und Abneigung des Dorfmobs gegen eine vermeintliche Unterbringung von Asylbewerbern gedeihen?

Kurz gesagt, es ist nichts anderes als der eigene Selbsthass, also eine gegen sich selbst gerichtete Abneigung, die durch die Stellung des Einzelnen in der Gesellschaft begründet ist. Doch wollen wir etwas ausführlicher werden. Das Leben in der bürgerlichen Gesellschaft besteht größtenteils aus Zwängen; sei es in der Arbeit, die dazu führt, ständig – um der Existenzwillen – verwertbar zu sein; sei es in der Freizeit, die nur noch als verlängerter Arm der Arbeitszeit dient – als Ablenkung vor dem Arbeitsalltag oder als Reproduktion und Erholung für die erneute Plagerei auf der Arbeit. Desweiteren herrscht aufgrund der Konkurrenz und der ständigen Funktion und Verfügung der Menschen untereinander Entfremdung und Gleichgültigkeit, die kaum noch Platz „für das feine Gefädel“(Theodor W. Adorno) zwischen den Menschen lassen. Diese als langweilig, eintönig und kalt zu bestimmenden Verhältnisse werden für den Einzelnen so unerträglich, dass er sich zu einem Gemeinschaftsgefühl hinreißen lässt, welches keinen Raum mehr für Individualität bietet. „Das Wir ist die Brücke, das Schlechte, das den Nazismus möglich machte. Der Unterschied zwischen dem Einzelnen und dem Kollektiv wird eingeebnet, wer ihn bewahrt, steht draußen, gehört nicht zu >uns< .“ schrieb Max Horkheimer. Diese regressive Tendenz, weg vom bürgerlichen Individual-Idealismus hin zur völkischen „Wir“ - Gemeinschaft, ist eine objektiv herrschende Tendenz in der bürgerlichen Moderne. Doch da die Deutschen in der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden diese Tendenz als die Ersten und am unmenschlichsten zur Wirklichkeit brachten, muss man solche Regression Deutsche Ideologie nennen.

ITS A GERMAN THING...

Was ist das besondere „Deutsche“ der provinziellen Wutbürgermassen?

Was nun das besonders Deutsche und zu Verurteilende der Wutbürgermassen in Zschopau und Umgebung, Schneeberg und anderen Regionen auszeichnet, ist ihre Absage an die vielleicht einzig wirkliche Freiheit innerhalb dieser bestehenden Herrschaftsverhältnisse. Die Freiheit des Reflexionsvermögens, also die Fähigkeit zu selbstkritischem Denken und die des kritischen Blicks auf die selbst produzierten und ständig reproduzierten gesellschaftlichen Verhältnisse. Der Wutbürger tauscht diese Freiheit gegen eine absolute Identifikation mit dem Zwangscharakter der bestehenden Ordnung ein und sieht viel mehr hinter allem eine Verschwörung – wie beispielsweise das angeblich geheime Errichten eines Asylbewerberheims in Zschopau von Seiten der Stadtverwaltung. Dabei muss er die Gewalt, die im objektiven Zwang der Verhältnisse steckt und die er selbst ständig im Kampf ums Dasein vollzieht, verdrängen. „Der engagierte Bürger von heute“, schreibt Gerhard Scheit, „der nicht aufhört, die Gewalt aus seinem Bewusstsein zu verbannen, die ihm sein Auskommen sichert, so gering es eben auch sein mag, er ist der terroristische Volksgenosse von morgen, der wiederum von ihr umso weniger sprechen muss, als er sie ganz automatisch ausübt[…]“. Diese Verdrängung der Gewalt transformiert sich indessen bei dem Wutbürger zu archaischen Gewaltfantasien, die wiederum eine Qual für ihn bedeuten, da sie im Widerspruch zu den idealistischen Moralvorstellungen des bürgerlichen Lebens stehen und letztendlich auf etwas außerhalb des Bewusstseins projiziert werden müssen. Die Asylbewerber sind derzeit die optimalste Projektionsfläche, der man solch abstruse Gewalt- und Vergewaltigungsgeschichten anhängen kann. Zum einen dadurch, dass kein hohes Empathievermögen für Asylbewerber aufkommt, weil sie aufgrund des Asylbewerberleistungsgesetzes nicht die Stellung eines Rechtssubjekts einnehmen können und somit als nichtmenschliche Dinge - die man verwaltet – erscheinen. Und zum anderen dadurch, dass der Bürger als Rechtssubjekt auch schon immer zum reinen funktionierenden und entmenschlichten Ding tendiert und eben lieber dieser Gefahr entfliehen und sich so noch mehr vom Asylbewerber als gemachtes Ding schlechthin abgrenzen möchte, als sich mit ihm zu solidarisieren.

BREAK THE SILENCE...

Letztlich lässt sich jedoch konstatieren, dass die Qualität der Zustände glücklicherweise weit entfernt von den rassistischen Pogromen in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen und anderen menschenverachtenden Ereignissen in der Nachwendezeit ist. Erstens wird heute der Staat als Gewaltmonopol nicht tagelang den rassistischen Mob uneingeschränkt zur Tat schreiten lassen. Denn auch wenn der Staat mit der Bestimmung darüber, wer Rechtssubjekt sein darf und wer nicht, die Grundlage von Rassismus bildet, ist es doch die Volksgemeinschaft, die entscheidet, wer „Deutsch“ ist und wer nicht. Somit muss ein Mensch der die deutsche Staatsbürgerschaft vom Staat verliehen bekommen hat und damit Rechtssubjekt ist, noch lange nicht von der Volksgemeinschaft als „Deutscher“ empfunden werden. Darin zeigt sich die Ambivalenz des Staates.
Zweitens hat sich die wirtschaftliche Lage seit damals wesentlich verändert, sodass Deutschland auf Menschen mit Migrationshintergrund im Arbeitssektor angewiesen ist. Dies ist jedoch nicht weniger kritikwürdig, da einzig die Verwertung dafür entscheidend ist, ob Menschen hier leben dürfen oder nicht.
Weiterhin müssen wir selbstkritisch anmerken, dass wir als Emanzipatorischer Progress Mittleres Erzgebirge, sowie auch alle städtischen bzw. regionalen Alternativen zu wenig gegen die herrschenden reaktionären Verhältnisse in Zschopau und Umgebung entgegengesetzt haben, die in der Facebook Gruppe „NEIN, zum Asylbewerberheim Zschopau“ ihren bisherigen Höhepunkt erreicht haben. Ebenso müssen wir uns auch anlasten lassen, vor zwei Jahren einen vorzeitigen Schlussstrich unter die Beschäftigung mit der Region, in der unsere Bekannten, Verwandten und Freunde wohnen, gezogen zu haben. Erschreckenderweise wurden wir in den letzten Tagen von der Tatsache und Realität eingeholt, dass der rassistische und chauvinistische Geist bei vielen Menschen, die mit uns aufgewachsen sind, tiefgreifender und weitreichender vorherrscht, als wir dachten.

Dies ändert aber nichts an dem Umstand, dass wir diese Stadt und ihre Menschen nicht lieben können!

Eine weiterführende Auseinandersetzung mit der Provinz und ihren Zuständen ist unerlässlich. Deshalb werden von uns in den nächsten Wochen und Monaten weitere Berichte und Texte auf den Weg gebracht, die sich mit den provinziellen Gegebenheiten kritisch auseinandersetzen werden. Dieser Text ist diesbezüglich nur als eine kurze thematische Annäherung zu betrachten und stellt daher keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll nur einen weiteren Zugang zur Komplexität des Alltagsrassismus in Deutschland und in seinen Provinzen schaffen.

Refugees Welcome!
Deutsche Zustande angreifen!

  1. Siehe den Eintrag vom „Team – Nein, zum Asylbewerberheim Zschopau“ vom 11.November 2013 auf der gleichnamigen Facebook-Seite. [zurück]
  2. http://www.mdr.de/sachsen/demografie-sachsen102.html [zurück]
  3. http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/ZSCHOPAU/Kein-Platz-fuer-Fluechtlinge-gefunden-artikel8570752.php [zurück]
  4. Bereits ein Blick in die Aufnahmekritierien macht deutlich, wie gering die Erfolgschancen für die Gewährleistung eines Asyls in Deutschland überhaupt sind. Einen Überblick über den Akt und die Zulassungsvorraussetzungen finden sich auf der Seite: http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/asylverfahren-node.html [zurück]

1 Antwort auf „Über die deutschen Zustände in Zschopau und Umgebung“


  1. 1 Spinnereibote 18. November 2013 um 23:37 Uhr

    Es ist schon sehr interessant, zu lesen, wie ausgeprägt der braune Mopp in unserer Region ist. Anfangs glaubte ich an Randerscheinungen oder Randgruppen. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass ein gut funktionierendes und organisiertes Netzwerk dahinter verborgen ist.

    Aber was ich eigentlich sagen wollte: Ihr habt hier einen super Beitrag abgeliefert, den nur leider, aufgrund des Umfangs, viel zu Wenige lesen werden. Sehr schade.

    Aber, weil es in Zschopau eben eine Situation gibt, wie von Euch gerade beschrieben, werden dort auch Menschen wie Pfarrer Roscher aktiv, Aktivisten von Occupy und viele andere, für die Menschlichkeit im Vordergrund steht.

    Wir sollten alle eine gemeinsame Sprache sprechen (und nicht unbedingt eine gemeinsame Währung besitzen), um braunen Ideologien die Stirn zu bieten.

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