Archiv für September 2010

9.10. Antifa-Demo in Freiberg: Aber hier leben? Nein danke!

9.10.10
Am 09. Oktober wird in Freiberg eine Demonstration unter dem Motto: „Aber hier leben? Nein danke!“ stattfinden, um auf die Entwicklungen und unsäglichen Debatten der letzten Monate und nicht zuletzt auf voraussichtliche Naziaktionen am 07. Oktober aufmerksam zu machen.

Aufruf und weitere Infos folgen unter: http://afg.blogsport.de/.

Schwarz. Rot. Gold …sind nicht mal alles Farben!


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Antinationalistische Veranstaltungsreihe und Demonstration in Jena

Nationale Feierlichkeiten gibt es in diesem Jahr zu Hauf: Die Fußball-WM führte zu wochenlangem Ausnahmezustand in den Städten der Republik, jedenfalls bis zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft. Die Nation, in der alle Papst, Lena oder überhaupt Deutschland sind, feiert sich regelmäßig zum 3. Oktober. Zum 20-jährigen Jubiläum des „Tages der deutschen Einheit“ wird der Wiedererrichtung der gesamtdeutschen Nation gedacht. Das auf der Basis einer Blutsgemeinschaft konstruierte „deutsche Volk“ ist endlich wieder in einem einzigen Staat zu Hause – Einigkeit, Recht und Freiheit – zumindest für die Menschen, die das Wort „deutsch“ in ihrem Ausweis stehen haben. (mehr…)

Demo gegen Nazigewalt 18.09.10 Dresden

Seit einigen Jahren ist ein Anstieg rechter Aktivitäten und damit einhergehender Gewalttaten in Sachsen zu verzeichnen, der mit 12 Brandanschlägen allein in diesem Jahr seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Im letzten Monat wurden in Sachsen vier Brandanschläge verübt. Drei davon in Dresden, wobei die alternativen Wohnprojekte „Praxis“ und „RM16“, sowie der Neue Jüdische Friedhof Ziele von Angriffen wurden. (mehr…)

Antifademo: 10.09.10/ Jena/ kein Volk – kein Fest – kein Volksfest

10.09.10

Auch dieses Jahr findet wieder das Fest der Völker in Pößneck statt. Und auch dieses Jahr wird es wieder ein Volksfest gegen Nazis geben, ob als Bratwurstessen oder Blockade (In Dresden bezeichnete sich 2010 die Hauptblockade am Albertplatz selbst als „Volksfest“. ).
Wie auch beim „Trauermarsch“ in Dresden oder anderen nazistischen Großveranstaltungen geht es bei den Gegenaktivitäten nicht um eine Kritik rassistischer, antisemitischer, sexistischer oder anderweitig diskriminierender Ideologien, sondern in erster Linie um eine Abgrenzung von diesen „bösen Randerscheinungen“, für die vermeintlich nur die Nazis stehen. Dass solche ausgrenzenden Denkmuster auch fest in den Köpfen so mancher Nazi-Gegner verankert sind, bleibt dabei erstmal unreflektiert. Der „Kampf gegen die Rechtsextremisten“ wird zum Sinnbild der geläuterten, demokratischen Nation. Antifaschistische Gruppen bauen gewollt oder ungewollt an diesem Bild eines „neuen“ Deutschland mit, wenn ihre radikale Kritik Pragmatismus weicht. (mehr…)




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